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hack3r.de - Aachener Weblog von Hendrik Thüs


24. August 2009

WebDAV unter Vista und Windows 7

Ich finde, ein WebDAV ist eine schöne Möglichkeit, Daten zwischen verschiedenen PCs zu synchronisieren. Man kann zB mit dem Firefox-Addon Xmarks BYOS die Bookmarks und die Passwörter des Feuerfuchs’ auf mehreren Rechnern nutzen oder den Keepass-Container nach einer Änderung hochschieben (kennt jemand eine Möglichkeit, Keepass v1 mit nem WebDAV zu synchronisieren?). Es gibt bestimmt noch zig andere Möglichkeiten, was man mit nem WebDAV machen kann.

Unter XP und Linux ist die Welt auch soweit noch in Ordnung. Unter Vista und Windows 7 sieht es da schon wieder ganz anders aus. Das Betriebssystem bietet keine Möglichkeit, sich mit Bordmitteln zu einem WebDAV zu verbinden. Auch die diversen Workarounds, die im Netz herumschwirren, hab ich nicht zum Laufen bekommen. Also musste ein Programm her. Ich musste aber feststellen, dass die eine Hälfte nicht funktionierte und die andere Hälfte Geld kostete. Letzte Woche bin ich dann auf das Programm BitKinex gestoßen.

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23. Juli 2009

Kurze Steghide-Anleitung

Hier geht es heute um Steganographie. Genauer, um das Verstecken von geheimen (Text-) Dateien in Bildern. Den Bildern kann man nicht ansehen, dass sie verändert wurden. Statistische Analysen der Bilder haben keinen Erfolgt, wenn man gutes Grundlagenmaterial voraussetzt. Das OpenSource-Programm, das hierzu benutzt wird, lautet Steghide. Auf der Seite kann man sich das Programm für Windows herunterladen, unter Ubuntu ist es direkt in den Sources vorhanden.

Zuersteinmal benutzt Steghide Rijndael-128 als Verschlüsselungsalgorithmus. Dies ist von der Bitzahl her die schwächste AES-Variante. Aber das Programm bietet zum Glück noch diverse andere Algorithmen:

steghide –encinfo

Hier werden alle möglichen Algorithmen und Modi aufgelistet. Ich persönlich nutze Rijndael-256 mit dem Output Feedback Mode (ofb). Wie kann man nun aber eine Datei verstecken? Dazu brauchen wir erstmal ein Bild, möglichst ein Foto mit hoher Farbtiefe. Ich hab hier ein Wikipedia-Bild von Michael Jackson benutzt.

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12. Juli 2009

Latex-Editor (nicht nur) für Windows

In der Windows-Welt ist es ja echt schwierig, nen vernünftigen Latex-Editor zu finden, der nicht überladen ist und nichts kostet. Lange Zeit hab ich den LEd benutzt. Proprietär aber kostenlos. Der Nachteil: Unicode wurde nicht unterstützt. Es war also nicht ohne weiteres möglich, normale Umlaute zu benutzen und gleichzeitig die Dateien unter Linux zu compilieren.

Abhilfe schafft hier Texmaker. Es ist OpenSource und man kann es sowohl unter Windows als auch unter Linux benutzen. Auf meinem Linux-Netbook werd ich zwar weiterhin gedit benutzen, aber unter Windows hat Texmaker den alten LEd abgelöst.

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29. Juni 2009

WEP-cracking einfach gemacht

WEP sollte ja eigentlich keiner mehr benutzen. WPA2 sollte eigentlich die Standardverschlüsselung von WLan-Netzen sein. Es gibt aber noch immer Menschen, denen das entweder egal ist, oder die einfach keine Ahnung haben. Ich versteh das auch nicht, dass man nicht dazu gezwungen wird, WPA2 oder wenigstens WPA zu nutzen. Um zu zeigen, wie schnell ein WEP-gesichertes WLan gecracked werden kann, gibt es seit ein paar Wochen ein Projekt namens “WEPBuster". Es ist noch in der Beta-Phase, die Ergebnisse können sich aber sehen lassen. Vorab schonmal die Warnung: Nur am eigenen Netz testen!

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25. Juni 2009

Latex mit GEdit

Noch hab ich nicht DEN Latex-Editor für Linux gefunden. Irgendwas stört mich immer. Mal ist der Editor zu überladen, mal fehlen so einfache Sachen, wie Text-Completion. Früher hab ich mich mit Texmaker rumgeschlagen. War nicht so schlecht, aber viel zu groß und zu voll. Aufm eeePC hatte ich mehr Fläche von den Werkzeugleisten belegt als ich Platz zum Tippen hatte.

Seit Ubuntu 9.04 gibt es jetzt aber das GEdit-Latex-Plugin direkt über das Repository. Es kann einfach durch
sudo apt-get install gedit-latex-plugin
installiert werden. Das Plugin bietet die grundlegendsten Möglichkeiten beim Erstellen von Latex-Dokumenten. Standardmäßig erscheinen nun aber leider keine Vorschläge zur Text-Vervollständigung, wenn man zB \begin tippt. Eine itemize-Umgebung musste ich also immer mühsam von Hand tippen. Jedenfalls bis ich mir mal die Einstellungen des Latex-Plugins angeschaut hatte. Dort kann man sogenannte Snippets eintragen. Da GEdit diese aus welchen Gründen auch immer nicht speichern wollte, musste ich die Snippets per Hand in die passende Datei eintragen.

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