5. Mai 2010
Ich weiß, der Titel ist Mist, aber mir ist nichts besseres eingefallen
Aktuell entwickle ich Android-Apps mit Eclipse unter Ubuntu. Leider ist mein eeePC aber so lahm beim Starten des Emulators, dass das Testen nicht wirklich Spaß macht. Die Alternative zum Emulator ist das eigene Handy. Unter Windows muss es einfach nur angeschlossen werden und es wird von Eclipse direkt als Gerät erkannt. Unter Linux sieht das etwas anders aus:

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7. Februar 2010
Durch die Reha ist das komplett an mir vorbei gegangen: Backtrack 4 ist draußen. Habs mir direkt mal runtergeladen und per unetbootin aufn Stick verfrachtet. Auf meinem eeePC läufts ohne Probleme. Selbst die Auflösung (1024 x 600) wird automatisch angepasst, da hatte ich mit Backtrack 3 schon mehr Schwierigkeiten. In der letzten hak5-Folge wurde übrigens gut erklärt, wie man Backtrack (und wahrscheinlich auch jedes andere Linux) persistent aufm Stick installieren kann. So gehen die Änderungen nicht verloren, wenn das System vom Stick gebootet wird. Aber zum reinschauen und ausprobieren sollte ein Live-Stick genügen. Auf der Backtrack-Webseite gibt es zusätzlich noch massig HowTos zur Installation.
Für die, die es noch nicht wissen: Backtrack ist eine Linux-Distro, die speziell für Penetration-Tests zusammengestellt wurde. Die ganzen schönen Werkzeuge (zB Metasploit) zum Testen der Netzwerksicherheit oder anderer Systeme sind schon von Haus aus vorhanden. Es ist also nicht das normale, 0815-Linux mit Chatprogramm, Textverarbeitung, etc.. Das Hauptaugenmerk liegt hier etwas weiter außen. In Deutschland ist es wegen des dollen “Hackerparagraphen" übrigens etwas heikel mit Backtrack. Netze oder Systeme sollten nur nach vorheriger Absprache mit dem Eigentümer getestet werden!

30. Dezember 2009
Die letzte Woche lag ich im Krankenhaus und habs echt vermisst, über mein Netbook zu surfen. Für längeres Lesen ist das Display vom Milestone leider echt noch zu klein. Was tut man da also: Onkel Google fragen, ob Tethering mit dem Milestone funktioniert. Und siehe da, es funktioniert unter Ubuntu, ohne dass das Handy gerooted werden muss (nur für Milestones mit Root: Tethering über Wifi (ohne Gewähr, habs nicht getestet). Zum Glück hatte ich das Android SDK schon aufm Rechner und brauchte nur das Script und die zusätzlichen Pakete zu installieren (sollte zu Hause gemacht werden). Die genaue Anleitung und das deutsche Shellscript gibts beim Kollegen Nodch. Einfacher gehts echt nicht. SDK installieren, Script ausführen und den Anweisungen folgen. Das würden sogar meine Eltern hinbekommen
Nach dem Starten der automatisch installierten App AziLink kann das neu erstellte Script aufm Rechner gestartet werden und das Surfen kann beginnen.

24. Oktober 2009
Lange Zeit gabs nichts neues, die Uni hat mich voll in Beschlag genommen. In der letzten Zeit hab ich viel Latex auf meinem eeePC getippt. Die Tastatur ist da ja bekanntermaßen etwas kleiner und da passiert es nicht selten, dass ich anstatt die linke Shift-Taste, die Caps-Lock-Taste erschische. Wer hat sich eigentlich so eine dumme Taste ausgedacht? Ich kann mich nicht dran erinnern, die mal wirklich gewollt eingesetzt zu haben.
Unter Ubuntu ist es jedenfalls ganz einfach, die Taste umzubelegen. Ich hab ein zusätzliches Alt Gr auf die Taste gelegt. Für alle anderen Tasten gibt es hier noch eine Liste der Bezeichner. Falls nicht vorhanden, im Home-Dir die Datei .xmodmaprc erstellen und folgendes einfügen:
remove Lock = Caps_Lock
keysym Caps_Lock = ISO_Level3_Shift
Nun muss man noch xmodmap mitteilen, dass eine Taste umbelegt werden soll:
xmodmap ~/.xmodmaprc
Caps-Lock hat nun die neue Funktion. Beim nächsten Ubuntu-Start kann festgelegt werden, ob die Funktion dauerhaft sein soll, oder nicht.
17. September 2009
Am 14.09. ist endlich die neue KeePassX-Version 0.4.1 herausgekommen. Knapp ein halbes Jahr hat es gedauert… Die alte Version 0.4 hatte einen absolut nervigen Bug. Nach dem Herunterfahren des Rechners wurde (bei mir) die Lock-Datei nicht gelöscht. Beim nächsten Start hat KeePassX also gedacht, die Passwort-Datei sei schon geöffnet und hat sich beschwert. Ich hatte natürlich auch keinen Bock, die Sourcen zu kompilieren, da ich dachte, die neue Version kommt ja bald.

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